Wie erhebliche Teile der Free-Palestine-Bewegung Bondi Beach sehen werden (CW: Bondi Beach Shooting, Antisemitismus/Antizionismus themaisiert)
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Ich schätze, jetzt werden viele Bondi Beach ansehen als Teil des palästinensischen Befreiungskampfes gegen die zionistische Besatzung. Und nicht als Terroranschlag. Noch nicht einmal als Mord.
Und die beiden Täter als „Freiheitskämpfer“ – sofern sie nicht der Verschwörungstheorie glauben, beide seien ehemalige IDF-Soldaten.
Und nicht nur die Polizisten, die den Vater „ermordet“ haben, sondern auch Ahmed al-Ahmad als Handlanger des zionistischen Systems. (Noch einmal für alle zum Mitmeißeln: Ahmed al-Ahmad ist syrischstämmiger Muslim. Der wird jetzt wahrscheinlich auch Polizeischutz brauchen.)
Sie werden jeden einzelnen Juden bedauern, der – jetzt kommt’s – den Befreiungsschlag überlebt hat. Denn ausnahmslos alle Juden seien Zionisten und schuldig am „Genozid“ in Gaza, und alle ihre Nachkommen werden es immer sein, und nur ein toter Jude sei ein guter Jude. Überhaupt sei Hanukkah wahrscheinlich schon immer eine Zurschaustellung des zionistischen Imperialismus gewesen, und eigentlich sollte der Freiheitskampf des palästinensischen Volkes sich ausdehnen auf sämtliche Hanukkahfeiern auf der ganzen Welt.
Es gab übrigens wirklich schon mindestens einen „Yallah Yallah Intifada“-Kommentar. Das sagt alles. Das sagt wirklich alles.
Aber nein, solche Leute sind natürlich keine Antisemiten. Denn die palästinensischen Muslime, zu deren Befreiung alle Juden getötet werden müssen, sind ja auch Semiten. Egal, was man also gegen Juden tut oder sagt, es ist kein Antisemitismus.
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