https://status.z428.eu/da-drau%C3%9Fen-darf-wildnis-sein-noch-mehr-als-in-den-letzten-wDa draußen darf Wildnis sein, noch mehr als in den letzten Wochen. Goldrute, Herbstastern in verschiedenen Farben, welkende laubenhohe Sonnenblumen und die wirklich letzten Himbeeren, Brombeeren der Saison. Das feuchte Gras überdeckt Maulwurfshügel. Ameisen beherrschen Wege und Beete. Denken in schnellen Fetzen. Wirklichkeit gedämpft durch Flieder und Efeu, gegen das Laute, das überfordert, wenn die großen schwierigen Fragen Stille brauchen. Stille von denen, die Wut und Zorn schreien, weil Nähe und Empathie so schwer fällt und nie selbst erfahren wurde. Stille von denen, die Hass rufen, weil es unerträglich zu erleben ist, wie frei und unbeschwert andere Liebe erzählen. (Eine Böe, ein bunter Heißluftballon, mentale Abwegigkeiten. Herbst als Wahrnehmungsfilter, laubbunt, dicht grau, eine dornige bizarre merkwürdige Wunderwelt.)