Zu einer umstrittenen Hängebrücke für die
Bundesgartenschau 2031 informiert das Wuppertaler Ressort Bauen und Wohnen Betroffene an zwei
Info-Abenden. Den entsprechenden Hinweis eines Lesers bestätigte das städtische Presseamt auf Anfrage: Es handele sich jedoch um eine geschlossene Veranstaltung "in vertrauensvoller Atmosphäre",
nur für geladene Gäste.
Die Wuppertaler Brücke soll in der Nähe des Bayerwerks das Stadtgebiet überspannen. Das Ressort Bauen und Wohnen soll ein
Bebauungsplanverfahren durchführen. Der Einladung zufolge will es über den Stand informieren, Fragen und Anregungen hören und über Möglichkeiten und Auswirkungen reden. Eine Rechtsgrundlage für die Infoabende benannte die Stadtverwaltung auf Anfrage nicht. Um eine Anhörung der Öffentlichkeit kann es sich bei einer geschlossenen Veranstaltung nicht handeln. Angebote für alle zum Thema sind laut Presseamt für den Sommer 2025 vorgesehen.
Die Abweichung vom Baugesetzbuch bei einem Beteiligungs-Schritt kann ein rechtliches Risiko für das Projekt Hängebrücke bedeuten. In
Solingen erklärte ein Investor früher diese Woche: Er wolle dort eine
Hängebrücke für Fußgänger mit Blick auf Schloss Burg bauen. Es werde eine Touristen-Attraktion; er halte eine Eröffnung für Mai 2027 für realistisch.
Planung für eine Hängebrücke in Wuppertal. Ich berichte anhand von Hinweisen, früheren Medienberichte und Auskunft des Presseamts.#
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