Die
Neue Richter*innenvereinigung greift bundesweite Berichterstattung auf und fordert neutrale und reflektierte
Medienberichte über Gerichtsentscheidungen:
"Dort wo nur der Ruf nach härteren Strafen laut wird, anstatt die konkrete Entscheidung an ihren tatsächlichen Gründen zu messen, wird sachfremder Druck auf die Justiz ausgeübt"
, formulierte der Verband in einer Mitteilung.
Die Vereinigung bezog sich dabei auf persönliche Kritik an Berliner Richterpersonen wegen früherer Entscheidungen über den verstorbenen Tatverdächtigen des Anschlags auf den CSD Berlin,
Abdul B.Die 1987 gegründete Neue Richter*innenvereinigung beschreibt sich als gesellschaftskritischen Berufsverband für Richterinnen, Richter, Staatsanwälte und Staatsanwältinnen. Erneuter Aufruf zu einer neutralen und reflektierten Justizberichterstattung - Neue Richter*innenvereinigung e.V.
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